Man kommt nach Hause, legt das Handy weg und denkt: Das war ein gutes Gespräch. Zwei Tage später ist das Gefühl noch da, aber die Details verschwimmen. Genau hier helfen Notizen, nicht als Tagebuch, sondern als kleine Brücke zum nächsten Kontakt.
Warum kurze Notizen besser funktionieren als lange
Wenn du dir zu viel vornimmst, schiebst du es auf. Und wenn du es aufschiebst, passiert es nicht. Gute Notizen sind deshalb kurz, konkret und so geschrieben, dass du sie später gern wieder liest.
Ein hilfreicher Maßstab: Wenn du eine Notiz nicht in zwei Minuten schreiben kannst, ist sie wahrscheinlich zu groß.
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Eine einfache Struktur, die immer passt
Du brauchst keine perfekten Kategorien. Eine kleine Struktur reicht, solange sie wiederkehrend ist.
- Kontext: Wo habt ihr euch getroffen und warum
- Inhalt: Zwei Punkte, über die ihr gesprochen habt
- Persönlich: Etwas, das der Person wichtig ist
- Nächster Schritt: Was du beim nächsten Mal tun oder fragen willst
Das klingt banal, ist aber im Alltag Gold wert. Beim nächsten Kontakt musst du nicht überlegen, sondern kannst sofort anknüpfen.
Beispiele für Notizen, die sich gut anfühlen
Hier sind ein paar Formulierungen, die bewusst freundlich und alltagstauglich sind.
- Hat von ihrem Umzug erzählt, neue Wohnung in der Nähe vom Park, freut sich auf mehr Ruhe
- Jobwechsel ab Januar, interessiert sich für Weiterbildung in Datenanalyse
- Kinder starten bald in die Schule, Thema Zeitmanagement war präsent
- Nächstes Mal fragen, wie das Projekt mit dem neuen Team läuft
Wichtig ist nicht, dass es schön klingt. Wichtig ist, dass du später weißt, was gemeint war.
Was man besser nicht notiert
Notizen sind für Kontext, nicht für Urteile. Wenn du merkst, dass du bewertend schreibst, nimm einen Schritt zurück.
Hilfreich ist:
- Was gesagt wurde
- Was geplant ist
- Was offen ist
Weniger hilfreich ist:
- Vermutungen über Motive
- Dinge, die du nicht prüfen kannst
- Alles, was du niemandem erklären würdest, wenn du es morgen liest
Eine Mini Routine nach Treffen
Du brauchst keinen perfekten Prozess. Eine kleine Routine reicht.
- Direkt nach dem Gespräch: zwei Stichworte, nur als Anker
- Am selben Tag: zwei bis vier Sätze als Notiz
- Optional: ein Reminder Datum, wenn du dich wieder melden willst
So bleiben die Notizen leicht und verlieren ihren Druck.
Fazit
Gute Gesprächsnotizen sind freundlich zu dir selbst. Sie sind kurz, klar und so geschrieben, dass sie dir beim nächsten Kontakt sofort weiterhelfen.