Viele starten mit Tagging voller Energie und enden nach zwei Wochen bei fünfzig Tags, die niemand mehr nutzt. Das Problem ist nicht Tagging an sich, sondern zu viel davon.
Was Tags leisten sollen
Ein Tag ist keine Beschreibung der ganzen Person. Ein Tag ist ein praktischer Griff, der dir beim Sortieren hilft.
Gute Tags beantworten eine dieser Fragen:
- In welchem Kontext kenne ich die Person
- Worum geht es meistens bei unseren Gesprächen
- Was möchte ich nicht vergessen
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Der Trick ist eine kleine Tag Liste
Starte mit fünf bis zehn Tags. Mehr brauchst du selten. Wenn du neue Tags hinzufügst, lösche manchmal auch einen.
Eine einfache Liste:
- Familie
- Freunde
- Arbeit
- Netzwerk
- Wichtig
- Heute anrufen
- Ideen
Das wirkt fast zu simpel, ist aber genau deshalb zuverlässig.
Tags für Gesprächsthemen
Manche Tags sind keine Kategorien, sondern Themen. Das ist oft hilfreicher.
Beispiele:
- Sport
- Reisen
- Karriere
- Gesundheit
- Kinder
Wenn du später ein Gespräch beginnen willst, findest du schnell Anknüpfungspunkte.
Tags für den nächsten Schritt
Ein Tag kann auch ein Verhalten markieren. Das ist besonders praktisch, wenn du nicht immer mit Terminen arbeiten willst.
Beispiele:
- Nachfragen
- Gratulieren
- Einladen
Der Tag ist dann ein kleines Versprechen an dich selbst.
Was man vermeiden sollte
Ein paar Dinge machen Tagging unnötig schwer:
- Tags, die nur einmal vorkommen
- Tags, die zu ähnlich sind
- Tags, die wie ganze Sätze sind
Wenn du merkst, dass du nachdenken musst, welcher Tag passt, ist das System zu kompliziert.
Fazit
Tags helfen, wenn sie einfach bleiben. Wenige Tags, die du wirklich nutzt, sind besser als ein System, das nur auf dem Papier gut aussieht.